Prolog Franz Michael und Nanni
Shownotes
Lesung: Christoph Luser, Elisa Plüss Zusammenstellung: Michaela Bilgeri Mit Unterstützung vom FM Felder Archiv und Zita Bereuter Texte: Franz Michael Felder und Anna Katharina Moosbrugger Aufzeichnung: 4. September, Mellauer Dorfplatz Produktion: friendship.is
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00:00:05:
00:00:13: In dieser Folge hören Sie eine Lesung aus Texten von und über Franz-Michel Felder und Anna-Katerina Mosbacher genannt Nani.
00:00:22: Beide kamen aus einfachen bäuerlichen Verhältnissen in Choppernau, sie lebten Mitte des neunzehnten Jahrhunderts in einer Welt in der Arbeit den Alltag bestimmte – und in der freie Zeit kaum mehr war als eine kurze Unterbrechung zum Essen und Schlafen.
00:00:37: Und doch nahmen sie sich in dieser Enge etwas heraus, das damals fast ungeheuerlich war.
00:00:42: Zu lesen, zu schreiben nachzudenken Briefe und Tagebüger zu führen –
00:00:46: und
00:00:46: innezuhalten!
00:00:48: Die Lesung fand am vierten September am Mellauer Dorfplatz statt im Rahmen der elften Ausgabe des FA Kubringser Wald die unter dem Thema Pause stand.
00:00:58: Vorgetragen wurden Sie von Christoph Luser und Elisar Plus zusammengestellt von Michaela Bilgueri Und damit hinein in eine Lesung, die von einer anderen Seite zählt und einem dabei erstaunlich nahe kommt.
00:01:13: Viel Freude
00:01:13: damit!
00:01:35: Meistens können es die Eltern kaum erwarten bis ihre Kinder schulfrei werden, dass man sie zur Bauerschaft zu einem Handwerk oder auf andere Weise an den Nutzen tun kann.
00:01:48: Dann werden Bücher und Zeugnis zusammengepackt und in den hintasten Winkel der obersten Rumpelkammer geworfen.
00:01:55: Man will ja keinen klugen Kopf, keinen aufgeklärten Sonderling sondern einen nützlichen Menschen Und es ist wohl nun die höchste Zeit, daß er von dem Brot und Trostlosen Lernen wegkomme und gehöre ich ins Joach gespannt werde.
00:02:14: Da gab es nie mehr einen ganzen freien Tag.
00:02:20: Stall und Wiese und Wald blieben mir allein überlassen, dass sich jeden Abend noch eine Weile in der Kammer bei verstohlen gekauften Kerzen saß.
00:02:34: und Lars wusste meine Mutter nicht!
00:02:39: Ich hatte irgendwo gehört, dass man sich den Schlaf abtreiben kann.
00:02:48: Wenn man unschlitt ungereinigten Rindertalg esse.
00:02:54: Meine Lernbegierde überwand den Ekel und ich konnte bald ganze Brocken verschlingen.
00:03:01: von da an vermochte ich wirklich ganz leicht bis nach Mitternacht zu wachen.
00:03:07: nur das Aufstehen um fünf Uhr kam mich dann recht hart an Und ich war an manchen Morgen halb krank.
00:03:16: Nach und nach, aber war auch das durch mein Hausmittel oder durch Gewohnheit- und festen Willen überwunden.
00:03:25: Aber dabei verlor ich meine blühende Gesichtsfarbe und war so mager, dass man mich für krank zu halten begann.
00:03:35: Dennoch gab ich das Lesen nicht
00:03:38: auf.".
00:03:43: Fast jeder Bauer der eine Alpe Einen Weideplatz auf irgendeinem Berge besitzt, hat auch so eine Vorweide.
00:03:52: Ein Forsas!
00:03:55: Auf den Alpen wird das Vieh meistens gedungenen Knechten übergeben weil die Bauern im Sommer mit der Heuernte und mit Beschaffung von Brennholz und Streue für den langen Winter alle Hände voll zu tun haben.
00:04:08: Im Forsas dagegen sieht jeder selbst zu seinem Vieh und hat dabei die beste Zeit lässt doch der Handwerker sein Werkzeug im Dorf zurück und der muntere Bursche seine keifende Basel, die ohne ein ordentliches Bett und ohne Dorf klatscht in so einer elenden Forsaas-Hütte gar nicht leben könnte.
00:04:29: Der Mensch mit seiner Qual kommt gewöhnlich nicht ins Forsaass.
00:04:34: Drum herrscht dort auch viel mehr Frohsinn und Ungebundenheit als im Dorfe wo häufig die eine Hälfte der Bewohner die andere niederzuhalten
00:04:43: pflegt.".
00:04:45: Ich fand andere Burschen dort, welche mit Nannis Bruder Jakob bei den Karten saßen.
00:04:52: ich setzte mich zu Nani die nicht spielte.
00:04:57: sie war so blühend so frisch und gesund an Leib und Seele so freudig zu jeder Arbeit So sicher und kräftig in ihrer Redeweise, wie ich mir ein Mädchen nicht vorstellen konnte, welches im Bregenzer Walde gelebt und viel gelesen und nachgedacht haben sollte.
00:05:18: So ein Wesen hatte ich mir nur blass- und kränklich-und unzufrieden zu denken
00:05:25: vermocht.".
00:05:28: Die Burschen waren bei den Karten so verhitzt dass sie auf unser Geplauder im unteren Ofenwinkel gar nicht achteten.
00:05:36: Und in diesem Winkel, hart neben der schweren Stubentüre auf der schmalen Bank die sich um den warmen Steinhaufen herumzog habe ich die schönsten glücklichsten Stunden verlebt.
00:05:50: Ich könnte stundenlang erzählen was wir plauderten.
00:05:54: von unseren Lieblingsdichtern denen wir manche Stunden schenkten kamen wir darauf dass es auch geistige Verwandtschaften gebe.
00:06:03: Wir kamen dazu, uns Bruder und Schwester zu nennen.
00:06:08: Und wir waren auch so offen gegeneinander wie es Geschwister nur selten zu sein pflegen.
00:06:14: Dabei erfuhr ich dass auch Nanny sich ihre Heiterkeit ihr Sich eins fühlen mit der Umgebung Nur durch schwere blutsaure Gedankenarbeit gewonnen
00:06:27: hatte.
00:06:29: Du hast die Kraft in dir den Kampf mit dem schlechten und gemeinen aufzunehmen.
00:06:36: Ich nur die Fähigkeit, alles zu ertragen.
00:06:40: Du kannst für andere etwas werden!
00:06:43: Ich verbrauche meine Kraft mir selbst erträglich zu
00:06:46: werden.".
00:06:50: Den Mädchen gegenüber das mir so... ich weiß kein anderes Wort als so ganz Das heißt so gesund und froh So eins mit sich selbst und der Welt erschien begann das Gefühl meiner Kleinheit mir recht drückend zu werden.
00:07:15: Hätte ich mich verliebt geglaubt, so hätte ich diese Liebe für hoffnungslos gehalten und ich würde dieses Gefühl auf jede Weise zu bekämpfen gesucht haben.
00:07:28: Ich hatte aus meinen Büchern die Vorstellung dass sich liebe was ich ergänze.
00:07:35: Sie aber sah ich so vollkommen So in sich selbst geschlossen, dass ich nicht gewusst hätte was meine Liebe ihr bieten wie sie noch glücklicher machen können.
00:07:51: Ich mit meiner Unruhe meinem unbefriedigten Wesen meiner inneren Zerrissenheit sah mich ihr fern.
00:07:58: Fern!
00:08:01: Aber die Strahlen der Sonne tun jedem wohl Wie fern ihm das herrliche Tagesgestirn auch immer bleiben mag.
00:08:14: Ich hatte mir vorgenommen, am Sonntag nach Ao zu gehen und konnte diesen Tag nun kaum noch erwarten, nachdem ich mir einmal die Erlaubnis gegeben habe.
00:08:28: Vor dem Haus war ein kleines Gärtchen aber sowohl gepflegt wie man es hier herum sonst zelten findet.
00:08:40: Was von Blumen in dieser Gegend mit allem Fleiß und aller Sorgfalt zum Wachsen und Blühen zu bringen ist, stand so herrlich da wie wenn der längst vertriebene Frühling sich hier ein Denkmal errichtet hätte.
00:08:56: Mitten in aller dringenden Arbeit weiß sie noch eine Viertelstunde für ihre Pflege zu gewinnen oder sie tut's in der Zeit der Ruhe wie Kark die auch ihr zugemessen ist.
00:09:14: Ist es nicht schön und so klein?
00:09:19: Kaum für eine Woche würde einer hungrigen Ziege genug Heuer auf dem Plätzlein wachsen, also eine Woche könnte eine Ziege sich an den Platz freuen!
00:09:30: Ich aber freue mich das ganze Jahr daran.
00:09:34: Ist das nicht da auch etwas?
00:09:37: Ich aber sagte Es ist doch ein Elend auf der Welt Dass man sich jede Kleinigkeit so mühevoll erwerben muss.
00:09:48: Und mich denkt gerade das das Schöne, dass man sich etwas erwerfen kann und selten leer ausgeht wenn man sich nur rühren und regen
00:09:57: mag!
00:10:00: Noch keine Predigt hatte auf mich einen so tiefen Eindruck gemacht wie das was ich eben sah und hörte.
00:10:09: Auf diese Art ließ sich allerdings fröhlich leben und mit allem gut auskommen.
00:10:18: Da sah ich in einem Winkel die Harmonika, die ich ihr gekauft hatte und auf dem Sims.
00:10:23: am Fenster lag noch das Buch, in welchem Nanny gelesen hatte.
00:10:30: Sie konnte also nicht einmal in ein eigenes Winkelchen gehen wenn sie lesen wollte.
00:10:37: Nichts auf der Welt gehörte ihr als das Gärtchen – doch hatte sie mehr Freuden als mancher, der seinen Besitz kaum zu übersehen
00:10:47: mag.".
00:10:50: Nani nahm die Harmoniker und spielte meine Stücke so genau, dass sich meine Finger unwillkürlich zu Regen begannen.
00:10:59: Als ich mein Erstaunen hier rüber aussprach, sagte der Schneider, ihn nehme das gar nicht Wunder!
00:11:07: So oft sie eine freie Viertelstunde habe, harmoniere, lese und schreibe sie als ob es das ewige Leben gelte.
00:11:19: Nani schlug vor ein wenig aus der Hütte zu
00:11:23: gehen.".
00:11:25: draußen auf dem Hügel sei die herrlichste Aussicht.
00:11:32: Melaulag bereits in Dämmerung und ein regenbogenartiger Schleierlag ob den Häusern, es war uns, ob wir näher kämen dem Himmel und alles quälende wie die Wohnungen der Menschen da unten verschwände.
00:11:48: Wenn Beten mit dem Allgeist reden sich vertrauend dem Nah gefühlten Empfehlen heißt dann habe ich gebetet.
00:12:00: Reden aber konnte ich nicht und Nanny auch nicht.
00:12:05: Und doch musste der Schneider uns dreimal rufen, bis wir die Stelle verließen!
00:12:10: Wir drückten uns die Hände und alten dann die Kühe melken zu helfen.
00:12:15: Die Arbeit auf der Alp wird durch kein Fest unterbrochen Aber wir fanden auch Zeit bei Samen in der Stube zu sitzen.
00:12:23: Nanny zeigte mir bei schwachem Lichtschein ihre Tagebücher die sie in dieser Bergeinsamkeit mit dem Bleistift schrieb.
00:12:33: Sie enthielten kleine Gedichte, Urteile über Bücher und Menschen ihre kleinen Erlebnisse, ihre Gedanken darüber und manches beglückende Wort an den fernen Freund.
00:12:48: Da lasen und plauderten wir während draußen das Feuer prasselte und im Stalle die Glocken der wiederkeuenden Tiere leise zusammenläuteten.
00:13:27: Es plätschern von den Felsenhöhen Schneebechlein auf die Flur, In ihrem Spiegel ist zu sehen Dein schönstes Bild.
00:13:37: Natur!
00:13:39: Da breitet sich in Tal und Schlucht der grüne Teppich aus Und jedes Tier-und Tierlein Sucht im Freien seinen Schmaus.
00:13:49: Es jubelt froh ein Vogelschwam Fast hinter jedem Strauch.
00:13:53: Mein Lied ist einfach nur und arm Doch fröhlich sing' ich auch.
00:14:00: Ich kann nicht sagen, wie wohl mir diese reine Freude an den Schönheiten der Natur tat.
00:14:09: Mir wäre es ganz unmöglich gewesen so zu schreiben gerade so unmöglich als vorhin so herzlich und mit so liebevollem Humor um den Garten zu bitten.
00:14:24: Gerne hätte ich an der Uhr gesehen – Wie lange wir denn da saßen?
00:14:28: Aber es war keine Da!
00:14:31: Ungemessen rauschte die Zeit hier vorüber.
00:14:35: Und nur von den Forderungen des Augenblickes war die Tagesordnung bestimmt.
00:14:43: Zum ersten Mal saßen wir allein bei Samen am Tisch, Wir aßen wenig und saßen doch lange.
00:14:50: Wir redeten wenig – und doch fiel das keinem auf!
00:14:57: Heilige Liebe, dir vertraue ich Meines Lebens lockern kann.
00:15:05: Einen Tempel dir erbaut Ich Auf.
00:15:10: zu deinem Lichte schaut ich, Lenke ferner meine Bahn.
00:15:17: Mag der Sturm das Herz mir zausen?
00:15:21: Wird mein Schiff der Wellespiel durch das Wetter wildes sausen, Durch der Leidenschaften brausen.
00:15:28: Liebe führt zum hohen
00:15:31: Ziel.".
00:15:36: Brief von Franz Michael Felder aus Leipzig an Anna Katharina Felder in Chopinau.
00:15:43: Dreizehnte August, achtzehnhundert siebenundsechzig.
00:15:54: Hier in Leipzig ist alles zu haben nur nicht frische Luft staubfreie Straßen gutes Wasser gute Milch frische süße Butter und dergleichen.
00:16:14: hier wird auch viel geküsst und zwar nicht nur im stillen Kämmerlein sondern überall Und bei jeder Gelegenheit, das kannst du der Mutter recht laut vorlesen.
00:16:29: Und auch meine Bemerkung dass mir das recht gut gefällt!
00:16:35: Nun aber muss ich denn doch bald schließen und mich ordentlich anziehen?
00:16:41: Denn in zwanzig Minuten kommt einer aus dem Klub mich ins Museum abzuholen.
00:16:47: Das Frühstück, d.h.
00:16:49: Nünni habe ich eben gehabt und zwar Leipziger Wurst Doppelkümmel und Schwarzbrot.
00:16:56: Du siehst, es lässt sich hier ganz gemütlich leben.
00:17:01: Ob es sich auch arbeiten lässt wird sich Nachmittag zeigen.
00:17:06: Denn ich denke an das Abschreiben der Liebeszeichen zu gehen.
00:17:13: Du wirst mir dann auch Neues schreiben wenn wirklich etwas in der Gegend geschehen sollte was ich aber fast für unmöglich zu halten geneigt bin.
00:17:25: Lebe wohl!
00:17:27: Liebes Wieble, es grüßt und küsst dich dein Franz M. Felder.
00:17:39: Brief von Anna Katharina Felder aus Chopinau an Franz Michael Felder in Leipzig.
00:17:46: Chopinow, Fünfter Juli, eighteenhundert achtundsechzig.
00:17:52: Liebes Mindle ich habe deinen Brief nun wieder Und zwar aus Bedürfnis, ich weiß nicht zum wievielten Male gelesen und herausgefühlt dass du den Staub schon ziemlich abgeschüttelt von den Schuhen.
00:18:08: Weil der Boden wo du stehst dir heiliges Land ist!
00:18:12: Du kannst dir denken das ich sehr erfreut darüber bin dich wohl erhalten und gesichert bei liebenguten Menschen in deinem Elemente zu wissen.
00:18:25: Ich begleite dich stets auf deiner Reise Und es ist mir morgens das Erste und abends das Letzte.
00:18:32: Denken, was du wohl machen wirst.
00:18:36: Heute bei der wunderbar schönen Präfation für mich ein, dass du gestern doch gewiss im protestantischen Gottesdienst zu dem herrlichen Gesänge- und der göttlichen Musik gelauscht!
00:18:47: Und bei den schönen Mondscheinnächten auf irgendeiner Gondelfahrt oder einem Spaziergang ins Rosental dich diese himmlischen Musik und Gesang
00:18:56: begleiteten.".
00:18:58: Genieße auch für mich.
00:19:01: Es grüßt und küsst dich viel mal, dein wibble Anna-Katarina Felder.
00:19:11: Brief von Anna-Catarinafelder aus Choppernau an Franz Michael Felder in Leipzig.
00:19:34: den Unverwöhnten, die Leipziger und das Leipzigere Leben verwöhnt.
00:19:39: Dass du an unserem ewigen Einerlei Elend wie Du es nennst gar keinen Geschmack mehr findest?
00:19:47: Doch du wirst dich als Mann wieder in die Verhältnisse zu schicken und zu finden wissen, denn naturgemäß ist man nach kräftig genossener Speise und Trank wieder aufgelegt.
00:19:57: zur Arbeit zur Tat!
00:20:00: Wir haben Arbeit und somit auch keine lange Zeit und immer wieder eine Freude, wenn dieses Stück gemäht jenes Dürre ist und der Regen uns nichts erwischt.
00:20:13: Ich wäre so gerne etwas!
00:20:16: Kein Zustand ist mir peinlicher als Nichts sein können, Nichts seien
00:20:23: dürfen.".
00:20:27: Schopenhau, XXI.August, Achtzehnhundertsechzig.
00:20:35: Lieber Freund Deine beiden Sendungen habe ich erhalten.
00:20:42: Dass sich schon alles durchgesehen, kann ich aber nicht sagen.
00:20:48: Nur den Brief hab' ich mir zu Gemüte führen wollen.
00:20:53: Doch Kopf und Hand waren immer wieder beim kranken Wieble Und heute muss ich dir von ihm vielleicht nur von ihm schreiben.
00:21:06: Am Dienstag verschlimmerte er sich ihr Zustand von Stunde zu Stunde.
00:21:12: Abends schon im furchtbarsten Fieber nahm sie Abschied vom Leben, empfallen mir die Kinder und es gelang mir kaum die Aufgeregte zu beruhigen.
00:21:27: Gestern endlich gab es wieder etliche bessere hellere Stunden.
00:21:32: Die Nacht war schlaflos.
00:21:35: Heute klagt sie über Schlaf ohne zur Ruhe zu kommen.
00:21:42: Eben habe ich sie in mein Bett gebracht weil sie dort viel besser uns sicherer ruhen zu können.
00:21:49: meint das Dr.
00:21:53: Lehoft?
00:21:54: Es werde wieder besser, doch ich muss schließen.
00:22:01: Anderes ruft mich mit Gruß und Handschlag dein Freund Felder.
00:22:12: Schoppernau den einund dreißigsten August, achtzehn-achtundsechzig.
00:22:19: Lieber lieber Freund Ich kann dir heute nur ein Wort schreiben.
00:22:29: Mein Wieble ist gestorben!
00:22:32: Ich habe es verloren.
00:22:34: Ich und meine fünf Kinder Meinst ihm nach mit mir.
00:22:42: Ich habe meinen Schutzengel, alles, alles verloren.
00:22:50: Weint weint mit eurem trostlosen Freund Franz Michel an Caspar Moosbroker.
00:23:09: dritter März, achtzehnneunundsechzig.
00:23:14: Meine Selbstbiografie wird in wenigen Tagen fertig.
00:23:19: ich schließe mit meiner Verehlichung ab.
00:23:23: der Tod meiner Nanny wird gar nicht erwähnt.
00:23:28: Du siehst Nani, lebend schaffend singend.
00:23:36: Du hörst ihre Ansichten über Menschen und Zustände und ihre Gedichte.
00:23:45: Die Kapitel die von ihr erzählen sind die Heitersen.
00:24:35: Danke!
00:24:50: Es war unglaublich, fand ich.
00:24:55: Also wirklich ein ganz besonderer Moment dieses und jedes Effektus.
00:25:03: dank euch Christoph und Elisabeth.
00:25:28: Und über unser Festival.
00:25:29: FAQ
00:25:30: Regenzer Wald
00:25:31: findet ihr auf
00:25:32: www.faq-regenzerwald.at.
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